La Veranda Restaurant
Die Veranda öffnet sich dank großer Fensterfronten zum See hin, durch die ein wechselndes Licht hereinfällt – morgens sanfter, bei Sonnenuntergang golden. Sobald es wärmer wird, werden die Tische auf der Terrasse aufgestellt: mit dem Bellagio im Hintergrund und dem Silhouette der Berge in der Ferne. Die Küche folgt dem gleichen Rhythmus wie die Landschaft, und die Jahreszeiten bestimmen die Speisekarte: von Wildkräutern im Frühling über Barsch zu Beginn des Sommers bis hin zu Pilzen und Hülsenfrüchten zu Beginn des Herbstes.
Der Küchenchef orientiert sich an der Region und hat ein offenes Ohr für das, was sie zu bieten hat. Apulische Wurzeln und eine Seenlandschaft: Francesco kommt aus der Erde, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Sohn eines Landwirts entdeckte er schon früh diese Nähe zum Kreislauf der Dinge – die Aussaat, das Warten, die Ernte – und lernte, eine gute Zutat zu erkennen, noch bevor sie in die Küche gelangte. Am Comer See haben sich diese Wurzeln mit einer neuen Landschaft verbunden, einer Landschaft aus Wasser und Ufern, aus der eine zeitgenössische Küche entstanden ist, die den Respekt vor den Rohstoffen nicht aus den Augen verliert.
Auch die Kunst des Bäckerei- und Konditoreihandwerks ist Teil dieser Küche: Zum Abendessen werden Brote serviert, die mit natürlichem Sauerteig und lokalem Öl zubereitet wurden und zum Genießen einladen. Die Weine folgen derselben Leitlinie: Die Karte reicht von internationalen Cuvées bis hin zu regionalen Weinen, von den Weinkellern am Comer See bis zu lombardischen Cuvées – eine Auswahl, die darauf ausgelegt ist, mit der Küche in Dialog zu treten.

